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Das Gedächtnis
Verstehen bedeutet, etwas auf etwas anderes zu beziehen, das wir kennen. Und kennen tun wir nur das, was wir gespeichert haben.
Unser Gedächtnis ist keine Festplatte im Gehirn, dass Daten und Fakten speichert, sondern wir speichern so etwas wie “persönliche Essenzen”, die Bedeutungen, die die Dinge für uns haben.
Es gibt einen Teil, der das Bewusste erinnert und einen Teil, der das Unbewusste erinnert.
Das “bewusste Gedächtnis” besteht aus 3 verschiedenen Komponenten: Das episodische Gedächtnis. Es begleitet uns durch unseren bewusst erlebten Alltag. Von allen Gedächtnistypen bestimmt es am stärksten unser Selbstverständnis und unsere Identität. Hier “erfinden” wir die Biografie, die wir dann für unser Leben halten. Das zweite ist das Faktengedächtnis (Kochrezepte und Kontonummern). Das dritte ist das Vertrautheitsgedächtnis. Es sagt mir, ob mir etwas bekannt vorkommt oder nicht.
P.S.: Erinnerungen kann man nicht absichtlich vergessen!.
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